Tourdauer: 29.12.2025 – 10.01.2026
Ausgebucht
Motorradreise
Unsere exklusive Silvester-Tour läuft zeitlich parallel zur originalen Silvester Special Tour, aber in umgekehrter Richtung, und sie reicht bis zum berühmten Sossusvlei! Zentrales Hochland – Namibwüste – Atlantik – zentrales Damaraland und zentraler Nord-Osten Namibia's: viele namibische Highlights in konzentrierter Form – kombiniert mit toller Streckenführung auf neuer Route. Für einen Jahreswechsel mit ganz besonderen Erinnerungen & Erlebnissen.
Die Tour führt über das zentrale Khomas-Hochland den Spreegtshoogte Pass hinunter in die Namib bis zum Sossuvlei und anschließend an die Küste bei Swakopmund, danach zum Brandberg und über den Grootberg zur Vingerklip. Von hier aus queren wir nach Osten zum legendären Waterberg-Plateau und nehmen zum Schluss Kurs nach Mount Etjo, wo uns eine tolle Safari und die Big Five erwarten. Unsere Gravel Travel-Basis, die Windhoek Mountain Lodge erreichen wir "off the beaten track" auf herrlicher Strecke zurück durch das einsame Swakopfluss-Tal und Khomashochland …
Tourprofil: 13 Reisetage/12 Übernachtungen.. Gesamtstrecke ca. 2.500 km. Geschobene Schotterpisten, leichtes Enduro-Gelände, Tagesetappen zwischen 250 km und 350 km. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Thema Fahrkönnen.
Die jeweiligen Unterkünfte des Standard-Tourverlaufs können aus Verfügbarkeits-Gründen abweichen. Wir buchen vergleichbare Alternativen, ohne den Streckenverlauf wesentlich zu beeinflussen. Sollte dies in Einzelfällen doch mal notwendig werden, informieren wir Sie selbstverständlich.
Tourdauer: 29.12.2025 – 10.01.2026
Ausgebucht
Ankunft auf dem internationalen Flughafen Windhoek und Abholung durch uns. Ein einstündiger Transfer bringt Sie zu unserer komfortablen Windhoek Mountain Lodge in den Auasbergen südlich der Hauptstadt Windhoek – unsere Basis-Station für alle Gravel Travel–Touren in Namibia. Nach einem guten Frühstück gibt es Gelegenheit zum Akklimatisieren, zur Entspannung am Pool mit erholsamem Weitblick auf die umliegenden Bergzüge und das weite Buschland. Und wer mag, genießt seinen ersten namibischen "Sundowner" auf der Aussichtsplattform oberhalb der Lodge, bevor das legendäre "Bushman-Fondue" zum Dinner ruft ...
Gut ausgeschlafen und entspannt befassen wir uns heute mit einer ausführlichen Reisebesprechung sowie einer gründlichen Einweisung in die Motorräder und GPS-Geräte. Anschließend geht es auf eine ca. 100 km lange Eingewöhnungstour, wo Sie sich mit dem Verkehr, Straßenverhältnissen und der Technik vertraut machen können, damit wir am nächsten Morgen gut gerüstet und bestens vorbereitet starten können.
Nach dem Frühstück treffen wir uns "gesattelt und gespornt" zum "Briefing" und besprechen kurz die erste Tagesetappe. Dann geht's los: heute heißt unser Ziel "Sossusvlei" – wir passieren Windhoek am Rande und verlassen auch bald die Teerstrasse, um in das hügelige Khomashochland abzutauchen. Die Schotterpiste führt uns so durch befarmtes, typisches Buschland, am Rande des zentralen Hochlandes eröffnet sich ein grandioser Blick hinaus auf die endlose Namibwüste. Der steile Spreegtshoogte Pass führt uns die Randstufe hinunter. Zur Belohnung gibt es ein Kaffee-Päuschen in Solitaire, selbstverständlich mit traditionellem Apfelkuchen. Gestärkt geht es durch den Nationalpark vorbei an den Naukluftbergen bis zu unserer Wüsten-Lodge... und das Jahr darf unter Sternenhimmel feiernd zuende gehen.
… wer möchte, fährt heute (mit dem Allrad) in das weltberühmte "Sossusvlei", es ist eine Salz-Ton-Pfanne am Ende des Tsauchab-Flusses, umgeben von den höchsten Dünen der Welt. Diese einmalige Landschaft liegt im Herzen des Namib-Naukluft Nationalparks. Um besonders das erste Aufleuchten dieser roten Dünenkulisse im ersten Sonnengold des neuen Jahres zu erleben, müsste man allerdings ganz früh aufstehen – falls man überhaupt ins Bett gefunden hat? Ansonsten heisst es an diesem Tag: ganz gemütlich das neue Jahr angehen lassen und die schöne Lodge am Pool genießen...
Nach dem Frühstück starten wir Richtung "Zivilisation", tanken auf in Solitaire und durchqueren den Gaub-Fluss, passieren den Tropic of Capricorn, bevor wir tief eintauchen in den Kuiseb-Canyon über einen Pass, der auch ein Denkmal für eine spannenden Historie aus der Zeit des 2. Weltkriegs beinhaltet. Die grobe Schotterpiste führt nun 150km durch die einsame Stille der nördlichen Namib-Naukluft-Nationalparks zum rauschenden Atlantik. Die scheinbar leblose Landschaft überrascht mit pfeilschnellen Oryxantilopen, Springböcken, Straußen und Bergzebras, die die Piste schon mal unvermittelt queren können. Erst unmittelbar vor der Küste bauen sich wieder hohe Dünengürtel auf, die Luft wird merklich frischer. In Swakopmund wartet unser Hotel am Strand …
Heute bietet der Küstenort uns einen "Ruhetag" ganz zur individuellen Planung. Die Füße können mindestens einmal in den kalten Atlantik gesteckt werden. Die wohl „deutscheste“ Stadt in Afrika hat viel zu bieten, überall trifft man auf die Spuren der deutschen Kolonialzeit, selbst viele Strassennamen sind noch nicht geändert worden. Wegen des kühlen Klimas, welches durch den kalten Benguelastrom verursacht wird, kommen auch viele Einheimische in den Ferien gerne an die Küste. Viele kleine Läden und Restaurants laden ein, und unzählige Freizeitaktivitäten wie Wüstentouren – z.B. zu den „Little big five“ in den Dünen, aber auch Bootsfahrten oder Rundflüge machen die Auswahl vielleicht nicht leicht. Zum Abendessen sehen wir uns in einem der guten Restaurants der Stadt dann wieder...
Von Swakopmund führt uns die Route nordwärts durch den Dorob Nationalpark. Ca. 200 km fahren wir dicht entlang am Atlantik auf einer glatten, festen Salzstraße. Diese Strandlandschaft der namibischen "Skelettküste" offenbart die Lebensfeindlichkeit aus menschlicher Perspektive und dennoch ist sie ein einmaliger, sensibler Lebensraum für viele seltene Pflanzen, Kleintiere und Brutvögel. Ein Abstecher zur Robbenkolonie bei Kreuzkap ist möglich, bevor die Route ins sehr viel heißere Innenland nach Uis führt. Vorbei am Messum-Krater umschlagen wir das riesige Brandbergmassiv durch schroffe, schwarz-rot gefärbte Steinlandschaft. Auch Welwitschias, seltene, riesige Ur-Pflanzen, die weit über 1000 Jahre alt werden können, sind vom Wegrand zu sehen. In der kleinen Minenstadt wartet unsere nächste Unterkunft…
Nach dem Briefing geht's los ins nördliche Damaraland. Wir durchqueren Trockenflussbetten, die sich in der Regenzeit zu respektwürdigen Wasserläufen entwickeln können, hier finden die Wüstenelefanten ihren wertvollen Lebensraum. Die oxidroten geröllbedeckten Tafelberglandschaften mit ihren kugeligen, silbrig-grünen Besenstrauch-Euphorbien geben das typische Landschaftbild dieser Region wieder und beherbergen zudem Springböcken, Giraffen und Oryxantilopen sowie das seltene Spitzmaulnashorn. Über Mittag legen wir eine Pause in Twyfelfontein ein, am späteren Nachmittag erreichen wir die Grootberg-Lodge, sie liegt versteckt auf einem Plateau – mit gigantischem Ausblick über den Canyon des "Klip Riviers".
Heute verlassen wir die Grootberg Lodge auf kurvenreichen Strecken die Tafelberg-Stufen des Etendeka-Plateau hinunter und gelangen durch das riesige Huab-Flusstal auf einsamen Schotterstrecken ins kleine Örtchen Khorixas, da tanken wir erstmal auf. Durch's östliche Damaraland geht es weiter an Siedlungen vorbei zu unserem nächsten Ziel, die einmalige Landschaft der Ugab-Terrassen, wo die berühmte "Vingerklip", ein gigantischer Felssockel, die Szenerie unserer nächsten Lodge schmückt. Hier läßt es sichauch sehr gut aushalten...
Von der Vingerklip Lodge führt unsere Route auf reizvollen Schotterpisten durch das wilde Herz des Damaralandes. Die auch heute wieder nur sehr wenig befahrenen Schotterpisten führen uns durch die typische Mopanestrauchsavanne und vorbei an einsamen Farmen, wo Zwerg-Antilopen, Perlhühner und Warzenschweine auch mal im hohen Gras stecken können, aber auch große Kuduantilopen und Giraffen. Hinter jeder Kurve eröffnen sich immer neue Panoramen über Trockenflußtäler und weite Ebenen. Abseits der Hauptstrassen geniessen wir die ursprüngliche Schönheit Namibias. Am Horizont taucht unser heutiges Ziel auf, das markante Waterberg-Plateau …
Auf roten Pisten geht die Fahrt heute weiter über reizvolle Schotterstrassen durch weite Ebenen und ursprüngliche Buschsavanne nach Westen. An den Omatako-Bergen vorbei taucht unser nächsten Ziel früh auf – der gewaltige Mount Etjo Tafelberg, in dessen Nähe sich die gleichnamige Safari Lodge befindet. Ein Ort, der Wildnis, Geschichte und afrikanische Ruhe vereint. Die Safari in dem riesigen privaten Widlreservat gehört zu den schönsten Erlebnissen unserer Tour, und die wunderbare Unterkunft verwöhnt zudem mit allem Komfort und vorzüglicher Speisekarte...
Eigentlich ist es zu schön zum Ausschlafen – wenn früh die Hippos wecken oder die Löwen in der Ferne brüllen: wenn nicht schon am Vorabend, dann ist heute Safari angesagt … wir begeben uns mit dem Geländewagen in den Busch – auf Pirsch nach Giraffen, Zebras, Antilopen, Nashörnern und Elefanten! Danach brechen wir zu unserer letzte Etappe auf, zurück zur Windhoek Mountain Lodge. Über abgelegene Gravel-Pisten passieren wir zentrales Farmland und gelangen über Omaruru und Otjimbingwe wieder ins zentrale Hochland Namibias zurück. Auf einsamen Nebenstrecken erreichen wir im Laufe des späteren Nachmittags unsere GravelTravel-Basis, wo uns ein sicher sehr geselliger Abend mit Sundowner und leckerem Barbecue bevorsteht.
Dieser Tag steht ganz zur freien Verfügung auf der Lodge oder für einen Bummel in Windhoek, je nachdem, wann ihr Rückflug startet, oft ja erst abends. So können in der Hauptstadt einige der Sehenswürdigkeiten besichtigt werden und zahlreiche Straßencafés sowie Basare und Geschäfte mit landestypischem Kunsthandwerk laden mindestens zum Beobachten des bunten Treibens ringsum ein. Den Transfer zum Airport organisieren wir von der Lodge aus.
* Die jeweiligen Unterkünfte des Standard-Tourverlaufs können aus Verfügbarkeits-Gründen abweichen. Wir buchen vergleichbare Alternativen, ohne den Streckenverlauf wesentlich zu beeinflussen. Sollte dies in Einzelfällen doch mal notwendig werden, informieren wir Sie selbstverständlich.
Haben Sie Fragen zur Reise und Buchung oder sind Sie unsicher, ob diese Tour die richtige für Sie ist? Dann rufen Sie uns am besten unter +49 5822 1717 an!
Wir beraten Sie gern und finden die passende Tour für Sie!